15.05.2017

Delegierte des ÖDP-Landesparteitages spenden für Hochwassergeschädigte in der Marktgemeinde Obernzenn

ÖDP übergibt Spende an Bürgermeister Heindel

Übergabe des Spendenschecks (von links): Kreisvorsitzender Jürgen Osterlänger, Bürgermeister Markus Heindel, Landesvorsitzender Klaus Mrasek und Bezirksvorsitzender Walter Stadelmann

Das verheerende Hochwasserunglück in der Marktgemeinde Obernzenn im Landkreis Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim hat auch die Delegierten des ÖDP-Landesparteitages im letzten Jahr bewegt. 500 Euro sammelten die Teilnehmer aus ganz Bayern für die Geschädigten im Obernzenn. Der ÖDP-Landesvorsitzende und Amberger Stadtrat Klaus Mrasek übergab den symbolischen Scheck zusammen mit dem ÖDP-Bezirksvorsitzenden Walter Stadelmann und dem ÖDP-Kreisvorsitzenden Jürgen Osterlänger an Bürgermeister Markus Heindel. Die Spende wurde auf das von der Marktgemeinde verwaltete Hochwasserhilfe-Spendenkonto überwiesen.

"Es ist uns ein großes Bedürfnis, unsere Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck zu bringen", erklärten die ÖDP-Politiker, die auch schon an die Zukunft denken. Die ÖDP-Delegiertenversammlung hat eine Petition zur Einführung einer staatlichen Garantie-Versicherung gegen Elementarschäden auf den Weg gebracht, die für jedermann zu einem akzeptablen Preis verfügbar sein soll. Genauso notwendig ist nach Ansicht der ÖDP-Politiker ein Masterplan für natürlichen dezentralen Hochwasserschutz. Jede Gemeinde, ob vom Hochwasser betroffen oder nicht, sollte unnötige Versiegelung zurückbauen und prüfen, wo man dezentrale Versickerung in der Fläche begünstigen könne. Nur so gibt es nach Ansicht der ÖDP-Politiker einen flächendeckenden Effekt und Hochwasserprävention.

Kategorie: Klima / Umwelt