Leif Grahn

Das Bild zeigt das Gesicht von Leif Grahn vor einem grünen Hintergrund.

„Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen.“

Demokratie lässt sich nicht konsumieren.

Demokratie lebt nur, wenn sich eine hinreichend große Menge an Bürgern für das Gemeinwesen verantwortlich fühlt.

Ich möchte, dass die Zukunftsfragen unseres Planeten (Frieden,
Gerechtigkeit, Ökologie und Demokratie) endlich angepackt werden.

Frieden bedeutet für mich einen wertschätzenden Umgang von Menschen mit unterschiedlichen Ansichten. Atomkraftbefürworter und -gegner, Neoliberale und Sozialisten, Rechte und Linke sollen wieder miteinander ins Gespräch kommen. Als Instrument empfehle ich die "Gewaltfreie Kommunikation" nach M. Rosenberg. Auch Menschen aus anderen Kulturen begegnen wir am besten mit einer Haltung der Wertschätzung und Lernbereitschaft. Arabisch könnte zweite oder dritte Fremdsprache an den bayrischen Gymnasien werden. Dringend brauchen wir auch Traumatherapeutinnen und -therapeuten, die in Arabisch oder Farsi praktizieren. Endlich sollten auch die Traumata der deutschen Kriegskinder in der Gesellschaft angemessen gewürdigt werden.

Außenpolitisch brauchen wir ein Ende aller Waffenexporte in Länder
außerhalb der EU. Wir sollten uns nicht mehr an Kriegseinsätzen ohne
Mandat der Vereinten Nationen beteiligen. Bayrische Rüstungsbetriebe
sollen zur Umstellung auf zivile Produktion motiviert werden. Zivile
Konfliktlösungen sollen gefördert werden. Ein NATO-Austritt der
EU-Staaten (oder ein Ausschluss der USA und der Türkei) ist inzwischen zu erwägen.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass Gehalts- und Vermögensunterschiede wieder schrumpfen. Der Chef (w/m) eines
Unternehmens soll nicht mehr als das Zehnfache des einfachen
Mitarbeiters (w/m) verdienen. Die Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt werden. Während für Menschen mit niedrigem Einkommen die Lebensqualität daran gekoppelt ist, steigt ab einem Nettoeinkommen von ca. 3000 Euro bei uns die Lebenszufriedenheit nicht mehr, sie sinkt sogar. Alle wären glücklicher. Die Ungleichheit der Vermögen soll durch Steuern korrigiert werden.

Ökologie bedeutet für mich: Weniger ist mehr. Gegenwärtig leben wir auf Kosten von Menschen in anderen Ländern sowie zukünftiger Generationen. Wir können unseren imperialen Lebensstil jedoch einschränken, indem wir weniger kaufen, fair gehandelte bzw. gebrauchte Produkte kaufen, weniger Fleisch essen und keines aus Massentierhaltung, nicht mehr in den Urlaub fliegen, kurze Strecken mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV bestreiten...
Aufgabe der Politik ist es, hier durch finanzielle Anreize die Weichen
zu stellen.

Demokratie bedeutet für mich u.a. die Trennung von Staat und Wirtschaft. Das Gemeinwohl soll leitend sein, nicht der Profit der wenigen. Abgeordnete sollen keine Nebentätigkeiten in Aufsichtsräten
profitorientierter Unternehmen mehr annehmen dürfen. Parteien sollen
kein Geld mehr von juristischen Personen annehmen dürfen. Neue Impulse sollen nicht durch Prozenthürden blockiert werden.

Für diese Ziele bitte ich Sie am 14.10. um ihre Stimme.

Die ÖDP Mittelfranken verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen