Menschenwürde von Anfang an sichern - Keine weitere Aufweichung des Embryonenschutzes zulassen!

ödp appelliert vor der Entscheidung am 11.4. noch einmal an alle bayerischen Bundestagsabgeordneten:

Am 11. April wird der Deutsche Bundestag über eine evtl. Reform des Stammzellengesetzes entscheiden. Bernhard Suttner, der bayerische Landesvorsitzender der ödp/Bündnis für Familie, appelliert deshalb noch einmal an alle Bundestagsabgeordneten aus Bayern, den Antrag des CDU-Abgeordneten Hüppe zu unterstützen. „Meiner Meinung nach muss das wichtige ethische Tabu des Verwertungsverbots von menschlichem Leben gewahrt bzw. wieder hergestellt werden“ stellt Suttner fest. Nur der von Hüppe initiierte und von anderen Abgeordneten aller Fraktionen unterstützte Gruppenantrag zur Einstellung der verwertenden Embryonenforschung erfülle diese zentrale ethische Forderung. Diese Entscheidung sei auch forschungspolitisch richtig, weil die Embryonenverwertung medizinisch in die Sackgasse führe während der Einsatz adulter Stammzellen heute schon Erfolge zeitige.

 

Der ödp-Vorsitzende wundert sich, dass nur wenige CSU-Abgeordnete als Unterzeichner des Hüppe-Antrages auftreten: „Ganz offensichtlich kuschen viele CSU-Leute vor den Wünschen der Forschungslobby und vor der Position von Kanzlerin Merkel und Ministerin Schavan.“ Ein Brief zu diesem Thema, den Suttner schon im Februar an CSU-Landesgruppenchef Ramsauer und den SPD-Landesgruppenleiter Pronold geschickt hatte, blieb bisher unbeantwortet. „Der Schutz der Menschenwürde von Anfang an passt den Lobbyisten der Embryonenverwertung nicht ins Konzept. Widerstand wäre aber dringen nötig, weil sonst alle Dämme brechen: Die Erzeugung von Kuh-Mensch-Chimären in England steht wie ein Menetekel an der Wand des Plenarsaals des Berliner Reichstages – hoffentlich können die Abgeordneten diese abstoßenden Signale richtig deuten!“


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