Doppelvortrag: Dietmar Lisson, Kreisimker "Bienenfreundliche Stadt " / Karin Kloth "Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern Eine Annäherung in fünf Schritten."

Am Donnerstag, den 11. März 2020, fand eine ÖDP-Veranstaltung im Gasthaus Kohlenmühle in Neustadt statt.

Dietmar Lisson, der 1.Vorsitzende des Kreisverbandes Neustadt/Aisch-Bad Windsheim im Landesverband Bayerischer Imker, hat von einem Ausflug der Imker nach Rheinland-Pfalz in die Stadt Mayen berichtet.

Dort öffnete im Juli 2019 das Fachzentrum für Bienen und Imkerei (FBI) des Dienstleistungs-zentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel seine Türen. Die Mayener Bienen-Spezialisten informierten u.a. über das Leben der Bienen, deren enorme Bedeutung für die Natur und deren Bestäubungsleistung in der Landwirtschaft. Dieser Bedeutung wird in Mayen Rechnung getragen - man kann viele öffentliche und private Flächen mit einer bienenfreundlichen Bepflanzung finden. Der Bienengarten lädt mit seinem für Bienen geschaffenen Blütenmeer zum Verweilen und Beobachten ein.

Dietmar Lisson gab vielfältige Anregungen für die bienenfreundliche Gestaltung des eigenen Hausgartens und öffentlicher Flächen.

 

Karin Kloth, 2. Kreisvorsitzende der ÖDP im Landkreis, stellte uns das Buch "Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern - Eine Annäherung in fünf Schritten" von Dr. Wolfang Kessler vor.

Sie machte auf die negativen Auswirkungen des Kapitalismus aufmerksam und stellte fünf Beispiele für ein faires Wirtschaften vor, die Dr. Wolfgang Kessler in seinem Buch erläutert.

Diese Beispiele zeigen im Kleinen, was im Großen möglich wäre. Dazu braucht es aber eine Politik, die soziale und ökologische Prinzipien fördert.

Folgende Aspekte sind besonders wichtig:

• Eine gerechtere Verteilung des Reichtums.

• Eine "Renaissance" der vom Staat zu verwaltenden Aufgabenbereiche (Pflege und Gesundheit, Wasser, Strom und öffentlicher Verkehr sind Aufgaben des Staates)

• Einstieg in eine ökologische Wirtschaftsweise, die dennoch gerecht ist.

• Abgaben auf Kohledioxid und auf endliche Rohstoffe.

• Fair Trade statt Freihandel.

• Investitionen zur Beseitigung von Benachteiligungen

Es gibt sie also, die Alternativen zu einem globalen Kapitalismus, der Gesellschaften zerrüttet und die Welt bedroht.


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