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Gemeinwohlbilanz

Inga Hager und Jan Gehrke wollen das Gemeinwohl stärken

Christian Felber, einer der Vordenker der Gemeinwohl-Ökonomie, beschreibt die Zielrichtung dieser Bewegung wie folgt:

„Unser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle. (…) In einer echten „Ökonomie“ ist das Geld nur Mittel zum Zweck. Schaffen wir es, die wirtschaftliche Erfolgsmessung auf das Ziel zu richten, fließt die menschliche Kreativität in die Mehrung des Gemeinwohls. Dann stimmen Wirtschaft und Werte zusammen!“

Wie diese Werte im unternehmerischen Alltag gelebt werden können, zeigt die sogenannte Gemeinwohl-Matrix. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden. Anhand der Matrix erstellen Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz. Im Gemeinwohl-Bericht erklären sie dann die Umsetzung der Gemeinwohlwerte sowie ihr Entwicklungspotential und nehmen eine Bewertung vor. Bericht und Bilanz werden extern überprüft und veröffentlicht. Damit werden die Leistungen für das Gemeinwohl bekannt gemacht.

Das neue Stadtrats-Tandem der ÖDP in Nürnberg, Inga Hager und Jan Gehrke, möchte genau hier anknüpfen: ÖDP-Stadtrat Jan Gehrke findet es wichtig, dass die Gemeinwohlwerte Menschenwürde, Menschenrechte und ökologische Verantwortung auch in der Bilanzierung der Stadt Nürnberg Einzug halten, zum Beispiel beginnend mit ihren Eigenbetrieben. Diese sind keine Wirtschaftsunternehmen, aber ein Teil der städtischen Aktivitäten ähnelt einem Betrieb oder ist ein Wirtschaftsbetrieb - ob Klinikum, NürnbergStift, städtische Kindergärten, NürnbergMesse, N-ERGIE oder die wbg.

Link zum Stadtratsantrag


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